Diakonissen-Krankenhaus Linz
TCM diskutieren – ganz ohne Fachchinesisch
2. Med Brunch zum Thema Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
|
Gesundheits- und Medizinthemen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, kontroverse Referenten auf eine Bühne zu bringen, humorvolle Informationen und das in entspannter Clubatmosphäre an einem Samstagmorgen. Das ist die Idee des Med Brunchs im Diakonissen-Krankenhaus Linz. |
lnr.: Krankenhaus Direktor Prim. Dr. Josef F. Macher mit den Referenten Dr. Kluger, Prof. Dr. Chen, Frau Wen und Moderator Wolfgang Winkler Bildquelle: Schenk / cityfoto |
Provokante Gemüter behaupten jedoch: Erst, wenn etwas messbar ist, glauben wir es. Und ergänzen, dass der gesteigerte Stellenwert der TCM vor allem erst darauf zurückzuführen ist, dass das Funktionieren der Chinesischen Heilmethoden durch wissenschaftliche Forschung und Studien im Westen belegt wurde. Glauben kann man, was man will, Fakt ist: TCM wirkt. Beispielsweise hat die Österreichische Kopfschmerzgesellschaft Akupunktur als Therapie der ersten Wahl bei Spannungskopfschmerz angeführt. Von Seiten der chinesischen Ernährungslehre sieht Frau Wen ein großes Entwicklungspotential und empfahl dem interessierten Publikum bei bestimmten Leiden auch schon mal eine Radieschensuppe zum Frühstück. Für die empathische Buchautorin gibt es keine „gesunde“ und „ungesunde“ sondern nur eine „passende“ und „unpassende“ Ernährung, was in Hinblick auf die empfohlene Frühstückssuppe auch für eine humorvolle Einlage sorgte.
Mit gekonnter Leichtigkeit, Fachkenntnis und Humor führte Wolfgang Winkler, Vorstandsdirektor und künstlerischer Leiter der LIVA durch den kurzweiligen Vormittag während sich die 150 Gäste ein sagenhaftes Gesundheitsfrühstück schmecken ließen.

